23.05.2025

Die 12 wichtigsten gesundheitlichen Vorteile von Calendula officinalis

Від Olia Olia

Calendula officinalis, auch bekannt als Ringelblume oder Garten-Ringelblume, ist eine wunderschöne und vielseitige Pflanze, deren Blüten seit Jahrhunderten in der traditionellen Medizin und Volksheilkunde geschätzt werden. Ihre gesundheitlichen Vorteile sind beeindruckend und umfassen eine breite Palette von Anwendungen, insbesondere im Bereich der Hautgesundheit und Entzündungshemmung.

Hier sind die 12 wichtigsten gesundheitlichen Vorteile von Calendula officinalis:

  1. Förderung der Wundheilung: Dies ist der bekannteste und am besten erforschte Vorteil. Calendula-Extrakte in Salben, Ölen und Tinkturen beschleunigen die Heilung von Wunden, Schnitten, Schürfwunden und Verbrennungen (auch Sonnenbrand), indem sie die Durchblutung des betroffenen Bereichs fördern und die Bildung von neuem Gewebe anregen.
  2. Entzündungshemmende Wirkung: Calendula enthält Flavonoide und Triterpenoide, die starke entzündungshemmende Eigenschaften besitzen. Dies hilft, Schwellungen, Rötungen und Schmerzen zu reduzieren, sowohl bei äußerlicher als auch bei innerlicher Anwendung (z.B. bei entzündlichen Schleimhäuten).
  3. Antioxidative Eigenschaften: Die Blüten sind reich an Antioxidantien wie Flavonoiden, Polyphenolen und Carotinoiden. Diese Verbindungen helfen, freie Radikale zu neutralisieren und oxidativem Stress entgegenzuwirken, der Zellschäden verursachen und zur Entwicklung chronischer Krankheiten beitragen kann.
  4. Antimikrobielle (antibakterielle und antimykotische) Wirkung: Calendula-Extrakte zeigen eine nachgewiesene Aktivität gegen verschiedene Bakterien, Viren und Pilze. Dies hilft, Infektionen in Wunden zu verhindern und zu behandeln, und wird auch bei Pilzinfektionen (z.B. Fußpilz oder Scheidenpilz) eingesetzt.
  5. Linderung von Hautreizungen und Dermatitis: Die beruhigenden Eigenschaften der Calendula machen sie wirksam bei der Behandlung von Hautausschlägen, Ekzemen, Nesselsucht, Windeldermatitis und auch bei Hautentzündungen, die durch Strahlentherapie verursacht werden.
  6. Verbesserung der Mundgesundheit: Aufgrund ihrer entzündungshemmenden und antimikrobiellen Eigenschaften wird Calendula in einigen Mundspülungen und Zahnpasten verwendet. Sie kann helfen, Zahnfleischentzündungen (Gingivitis), Mundgeschwüre und Halsschmerzen zu lindern.
  7. Unterstützung des Lymphsystems: Traditionell wird Calendula auch zur Förderung des Lymphflusses eingesetzt, was indirekt die Entgiftung des Körpers und die Immunabwehr unterstützt.
  8. Linderung von Muskelkrämpfen und Spasmen: Einige Studien deuten darauf hin, dass Calendula helfen kann, Muskelkrämpfe zu beruhigen und zu entspannen.
  9. Potenzial bei Verdauungsbeschwerden: Traditionell wurde Calendula-Tee zur Linderung von Magenbeschwerden, Gastritis, Geschwüren und Darmkrämpfen verwendet. Es wird angenommen, dass ihre entzündungshemmenden und beruhigenden Eigenschaften die Schleimhäute im Verdauungstrakt unterstützen.
  10. Förderung der Kollagenproduktion: Einige Studien deuten darauf hin, dass Calendula die Produktion von Kollagen unterstützen kann, was zur Hautelastizität und zur schnelleren Heilung von Gewebe beiträgt.
  11. Potenzielle Krebsbekämpfung (Laborstudien): Erste Labor- und Tierstudien zeigen, dass bestimmte Verbindungen in Calendula das Wachstum einiger Krebszellen hemmen und antioxidative sowie entzündungshemmende Effekte haben könnten, die in der Krebsforschung von Interesse sind. Dies ist jedoch noch in einem sehr frühen Forschungsstadium und Calendula ist keinesfalls ein Ersatz für eine Krebstherapie.
  12. Milder und sicherer Gebrauch: Im Allgemeinen gilt Calendula bei topischer Anwendung als sehr gut verträglich und mild, was sie auch für empfindliche Haut und Babys geeignet macht.

Anwendungshinweise: Calendula wird am häufigsten äußerlich in Form von Cremes, Salben, Ölen, Tinkturen oder Umschlägen angewendet. Für die innere Anwendung als Tee oder Tinktur ist Vorsicht geboten, und es sollte immer eine fachkundige Meinung eingeholt werden, insbesondere bei Schwangerschaft, Stillzeit oder der Einnahme von Medikamenten.