20.10.2025

Senioren: Diese 7 Schlafgewohnheiten könnten Ihrer Gesundheit schaden – das können Sie stattdessen tun

Від Olia Olia

Mit zunehmendem Alter verändert sich der Schlaf auf natürliche Weise: Die Tiefschlafphasen werden kürzer, man wacht häufiger auf, und man neigt dazu, früher schlafen zu gehen und früher aufzustehen (Phasenverschiebung).

Einige gängige Schlafgewohnheiten, die im Alter entstehen können, können jedoch die Gesundheit negativ beeinflussen und sollten für eine bessere Schlafhygiene angepasst werden.

Hier sind 7 Schlafgewohnheiten von Senioren, die der Gesundheit schaden können, und was Sie stattdessen tun können:

#Schädliche SchlafgewohnheitGesundheitsrisikoDas sollten Sie stattdessen tun
1.Zu langer und später MittagsschlafStört den nächtlichen Schlaf-Wach-Rhythmus; führt abends zu wenig Müdigkeit und damit zu unruhigem Nachtschlaf.Kurzes Nickerchen: Beschränken Sie den Mittagsschlaf auf max. 20 bis 30 Minuten und legen Sie ihn auf den frühen Nachmittag (nicht nach 15 Uhr).
2.Unregelmäßige Aufsteh- und ZubettgehzeitenVerwirrt die innere Uhr (circadianer Rhythmus) und schwächt das natürliche Müdigkeitssignal am Abend.Regelmäßigkeit ist der Schlüssel: Stehen Sie jeden Tag zur gleichen Zeit auf (auch am Wochenende) – das ist der wichtigste Anker für Ihren Rhythmus.
3.Vermeidung von Tageslicht und BewegungMangel an Tageslicht (besonders am Morgen) stört die Melatoninproduktion, und fehlende körperliche Auslastung mindert die Schlafqualität.Gehen Sie nach draußen: Verbringen Sie täglich mindestens 30 Minuten im Freien, idealerweise am Vormittag. Körperliche Aktivität (Spaziergänge) fördert den Tiefschlaf.
4.Intensive Nutzung von Bildschirmen (TV, Tablet) vor dem SchlafengehenDas blaue Licht von Bildschirmen hemmt die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin und macht das Gehirn wach.Etablieren Sie eine Pufferzone: Schalten Sie alle Bildschirme mindestens eine Stunde vor dem Zubettgehen ab. Greifen Sie stattdessen zu einem Buch (gedruckt), hören Sie leise Musik oder entspannen Sie sich bei einem Ritual.
5.Bleiben im Bett, wenn man wach liegtDas Bett wird im Gehirn mit Wachsein, Frustration und Sorgen assoziiert, statt mit Ruhe und Schlaf.Aufstehen und Ablenken: Wenn Sie nach etwa 20 Minuten nicht einschlafen können, stehen Sie auf, gehen Sie in einen anderen Raum und machen Sie eine entspannende, ruhige Tätigkeit (z. B. leise lesen) – gehen Sie erst wieder ins Bett, wenn Sie sich schläfrig fühlen.
6.Konsum von Alkohol als “Einschlafhilfe”Alkohol kann das Einschlafen zunächst erleichtern, stört aber die zweite Nachthälfte erheblich, führt zu unruhigem, unterbrochenem Schlaf und kann die Schlafapnoe verschlimmern.Vermeiden Sie es am Abend: Reduzieren oder meiden Sie Alkohol. Trinken Sie stattdessen warme Milch mit Honig, einen entspannenden Kräutertee (Melisse, Baldrian) oder ein Glas Wasser.
7.Langfristige Einnahme von Schlafmitteln ohne ärztliche KontrolleViele gängige Schlafmittel können die Sturzgefahr erhöhen, Abhängigkeit schaffen, das Gedächtnis beeinträchtigen und die wichtigen Tiefschlafphasen verkürzen.Medizinische Klärung und Alternativen: Suchen Sie bei chronischen Schlafproblemen einen Arzt oder Schlafmediziner auf. Besprechen Sie pflanzliche Alternativen oder therapeutische Ansätze wie die kognitive Verhaltenstherapie für Insomnie (KVT-I).

Zusätzlicher wichtiger Tipp: Ursachen abklären

Häufig liegen Schlafstörungen im Alter gesundheitliche Probleme zugrunde, die behandelt werden müssen. Dazu gehören:

  • Nächtlicher Harndrang (Nykturie): Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über mögliche Ursachen und Behandlungsstrategien.
  • Schlafapnoe: Atempausen im Schlaf, die häufig mit lautem Schnarchen einhergehen und die Schlafqualität massiv mindern. Dies sollte unbedingt ärztlich abgeklärt werden.
  • Chronische Schmerzen: Schmerzen sind ein häufiger Schlafräuber. Eine optimale Schmerztherapie ist für den Schlaf unerlässlich.
  • Medikamente: Viele Medikamente (z. B. bestimmte Blutdrucksenker oder Antidepressiva) können den Schlaf stören. Besprechen Sie mögliche Anpassungen mit Ihrem Arzt.