22.08.2026

Warten Sie nicht auf Symptome: Wie die Früherkennung Leben retten kann – im Kampf gegen Prostatakrebs

Від Olia Olia

Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Tückisch daran ist, dass er im frühen, gut heilbaren Stadium in der Regel völlig beschwerdefrei verläuft. Wer wartet, bis Symptome wie Schmerzen oder Probleme beim Wasserlassen auftreten, verschenkt wertvolle Zeit für eine einfache und erfolgreiche Behandlung.

Warum Warten gefährlich ist

  • Keine Warnsignale im Frühstadium: Der Tumor wächst meist langsam im äußeren Bereich der Prostata und verursacht lange Zeit keinerlei spürbare Beschwerden.
  • Symptome treten erst spät auf: Erst wenn der Tumor so groß ist, dass er auf die Harnröhre drückt oder gestreut hat, bemerken Betroffene Veränderungen.
  • Heilungschancen: Wird der Krebs entdeckt, solange er auf die Prostata begrenzt ist, liegt die 10-Jahres-Überlebensrate bei nahezu 90–100 %.

Die Bausteine der Früherkennung

1. Ärztliche Vorsorgeuntersuchung

  • Ab 45 Jahren (bei familiärer Vorbelastung bereits ab 40 Jahren) wird Männern eine jährliche Tastuntersuchung (Digital-rektale Untersuchung, DRU) beim Urologen empfohlen.

2. Der PSA-Test (Blutuntersuchung)

  • Der PSA-Wert (Prostataspezifisches Antigen) bestimmt die Konzentration eines von der Prostata gebildeten Eiweißes im Blut.
  • Ein erhöhter Wert ist zwar kein eindeutiger Beweis für Krebs (auch Entzündungen oder eine gutartige Vergrößerung können den Wert steigern), dient aber als wichtiger Frühindikator, um weitere gezielte Untersuchungen einzuleiten.