03.03.2025

Warnung: Ihre Heißluftfritteuse könnte mehr als nur Speisen zubereiten

Від Andriiv Sasha

Moderne Küchengeräte bieten Komfort und Effizienz, doch wie sicher sind sie wirklich? Eine aktuelle Untersuchung zeigt, dass vernetzte Heißluftfritteusen nicht nur knusprige Pommes frites zaubern, sondern auch Ihre persönlichen Daten sammeln könnten. Besonders betroffen sind bekannte Marken wie Xiaomi, Aigostar und Cosori.

Gefahr durch smarte Heißluftfritteusen: Datensammlung im Verborgenen?

Heißluftfritteusen mit WLAN-Funktion erleichtern das Kochen: Rezepte lassen sich per App steuern, Garzeiten können programmiert werden und viele Gerichte gelingen auf Knopfdruck. Doch laut einer aktuellen Studie sammeln einige dieser Geräte weit mehr Daten als notwendig. Folgende Zugriffe wurden festgestellt:

  • Standortdaten: Einige Modelle erfassen Ihren genauen Standort in Echtzeit.
  • Mikrofonzugriff: Bestimmte Apps fordern Berechtigungen für Audioaufnahmen an.
  • Weitere sensible Daten: In einigen Fällen werden unerwartet viele persönliche Informationen abgefragt.

Doch warum sollte eine Heißluftfritteuse wissen, wo Sie sich befinden? Hersteller geben oft an, dass diese Daten zur Verbesserung der Nutzererfahrung dienen, doch Datenschützer sehen darin eine potenzielle Gefahr.

Welche Marken stehen in der Kritik?

Laut der Untersuchung wurden vor allem folgende Hersteller und Modelle analysiert:

MarkeErkannte Datenschutzrisiken
XiaomiStandortzugriff, unklare Berechtigungen
AigostarMikrofonzugriff, unzureichende Erklärungen
CosoriDatenspeicherung ohne detaillierte Angabe

Diese Hersteller haben auf die Vorwürfe unterschiedlich reagiert. Während Cosori versichert, die DSGVO-Vorgaben einzuhalten, verspricht Xiaomi mehr Transparenz bei künftigen Updates. Aigostar hat sich bislang nicht geäußert.

Wie schützen Sie Ihre Daten in der Küche?

Um sicherzustellen, dass Ihre persönlichen Daten geschützt bleiben, beachten Sie folgende Tipps:

  1. Prüfen Sie die App-Berechtigungen: Geben Sie nur notwendige Zugriffsrechte frei.
  2. Verwenden Sie alternative Modelle: Klassische Heißluftfritteusen ohne WLAN-Funktion sind genauso effizient.
  3. Regelmäßige Updates durchführen: Software-Updates können Sicherheitslücken schließen.
  4. WLAN-Verbindung deaktivieren: Nutzen Sie das Gerät offline, wenn keine App-Steuerung erforderlich ist.

Gesunde Rezepte ohne Datenschutzrisiken

Wer sich gesund ernähren und dennoch auf smarte Technik setzen möchte, sollte beim Kauf genau hinsehen. Eine Heißluftfritteuse bietet viele Möglichkeiten für fettarme Rezepte wie knusprige Gemüsesticks, gesunde Kartoffelspalten oder kalorienarme Snacks – ganz ohne Datenschutzprobleme.

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