11.10.2025

Mann für 28 Minuten klinisch tot und berichtet, was er sah und fühlte

Від Olia Olia

Der bekannteste Bericht über einen Menschen, der etwa 28 Minuten lang klinisch tot war, stammt von Dannion Brinkley, einem amerikanischen Armeeveteranen und Geschäftsmann.

Seine Erfahrung, die er 1975 nach einem Blitzschlag machte, wird weithin als Nahtoderfahrung (NTE) bezeichnet und bildet die Grundlage seines Buches „Saved by the Light“.

Es ist wichtig zu beachten, dass sich „klinischer Tod“ aus medizinischer Sicht auf das Aussetzen von Atmung und Herzschlag bezieht, das rückgängig gemacht werden kann. Der „biologische“ (oder Hirn-)Tod ist irreversibel.

Dannion Brinkleys Bericht
Laut Dannion Brinkley sah und fühlte er während der 28 Minuten, in denen er keine Lebenszeichen mehr hatte (und in der Leichenhalle aufwachte), unter anderem:

  1. Außerkörperliche Erfahrung
    In dem Moment, als der Blitz einschlug, verspürte er starke Schmerzen.
    Anschließend hatte er das Gefühl, seinen physischen Körper zu verlassen und zu schweben. Er berichtet, von oben beobachtet zu haben, wie Sanitäter und Ärzte im Krankenhaus versuchten, ihn wiederzubeleben.


    Er behauptet, gehört zu haben, wie das medizinische Personal seinen Tod feststellte, und beobachtete, wie sein Körper in die Leichenhalle transportiert wurde.
  2. Die Reise und das Licht
    Brinkley beschreibt seine Reise durch einen Tunnel auf ein blaugraues Licht zu, das er als erfüllt von Frieden, Liebe und Wärme beschreibt.
    Er empfand keine Angst, sondern ein tiefes Gefühl der Ruhe und des Wohlbefindens. Er behauptet, von einer Gestalt oder einem „Lichtwesen“ (das er als „engelsgleichen Lehrer“ beschreibt) begrüßt worden zu sein, das ihn durch die Erfahrung führte.
  3. Panorama-Lebensrückblick
    Einer der eindrucksvollsten Aspekte seines Berichts ist sein Lebensrückblick. Er sagt, er habe jeden Moment seines Lebens neu erlebt, aber auf besondere Weise: Er habe die Auswirkungen seiner Handlungen auf andere gespürt.
    Seinem Bericht zufolge sah er nicht nur, was er tat, sondern spürte auch den Schmerz, die Freude, die Qual und die Frustration, die seine Handlungen bei allen auslösten, denen er begegnete. Brinkley behauptet, dass Urteile selbst gefällt werden; wir beurteilen uns selbst, indem wir die Auswirkungen unserer eigenen Handlungen spüren.

  4. Zukunftsvisionen
    Brinkley behauptet auch, in eine „Kristallstadt“ gebracht worden zu sein und „Offenbarungen“ oder Visionen über zukünftige Ereignisse für die Menschheit erhalten zu haben (obwohl diese Behauptungen in seinem Bericht am umstrittensten und unbestätigtesten sind). Die Auswirkungen des Erlebnisses
    Nach seiner Rückkehr ins Leben war Brinkley sechs Tage lang gelähmt und brauchte zwei Jahre, um aufgrund der durch den Blitz verursachten Verletzungen wieder gehen zu können.

Er behauptet jedoch, das Erlebnis habe sein Leben verändert. Er widmete sich der Beratung unheilbar Kranker und bekräftigte die Botschaft, dass „niemand stirbt“ und das Bewusstsein nach dem physischen Tod weiterlebt. Ziel war es, die Angst vor dem Tod zu lindern.

Hinweis: Berichte über Nahtoderfahrungen sind Gegenstand neurologischer und psychologischer Studien. Einige Wissenschaftler, wie Dr. Sam Parnia, der das Bewusstsein im Tod erforscht, weisen darauf hin, dass Nahtoderfahrungen lebendige und universelle Erfahrungen sind. Die Wissenschaft versucht jedoch noch immer, die Gehirnmechanismen, die sie verursachen, vollständig zu verstehen.