17.05.2026

Einen Monat vor einem Schlaganfall warnt Sie Ihr Körper: 10 Anzeichen, die Sie nicht ignorieren sollten

Від Olia Olia

Ein Schlaganfall kommt für die meisten Betroffenen scheinbar aus dem Nichts. Doch in vielen Fällen ist ein Schlaganfall kein plötzliches Ereignis, sondern das Ende einer längeren Kette von Gefäßveränderungen. Der Körper sendet oft Tage oder sogar Wochen vor dem eigentlichen Ereignis subtile Warnsignale aus.

Besonders häufig treten diese Zeichen im Rahmen einer sogenannten TIA (Transitorische Ischämische Attacke) auf. Eine TIA ist eine Durchblutungsstörung im Gehirn, die dieselben Symptome wie ein Schlaganfall hervorruft, sich jedoch nach einigen Minuten oder Stunden von selbst wieder legt. Sie wird oft als „Mini-Schlaganfall“ bezeichnet und ist die dringlichste Warnung des Körpers vor einem drohenden schweren Schlaganfall.

Hier sind 10 Anzeichen, die bis zu einem Monat vor einem Schlaganfall auftreten können und die Sie unter keinen Umständen ignorieren sollten:


10 Warnsignale des Körpers

  1. Plötzliche Sehstörungen: Ein kurzzeitiger Sehverlust auf einem Auge (Amaurosis fugax), verschwommenes Sehen, Doppelbilder oder das Gefühl, als würde sich ein grauer Schleier vor das Auge legen.
  2. Taubheitsgefühle oder Kribbeln: Ein plötzliches, oft einseitiges Taubheitsgefühl im Gesicht (z. B. ein hängender Mundwinkel), in einem Arm, einer Hand oder einem Bein. Oft fühlt es sich an wie das sprichwörtliche „Einschlafen“ eines Gliedmaßes.

  3. Schwäche in den Gliedmaßen: Eine plötzliche Kraftlosigkeit in einem Arm oder Bein. Betroffene lassen beispielsweise unerwartet Gegenstände fallen oder sacken beim Gehen leicht weg.
  4. Sprachstörungen: Vorübergehende Schwierigkeiten, die passenden Worte zu finden, eine verwaschene, lallende Aussprache oder plötzliche Probleme, das gesprochene Wort anderer zu verstehen.
  5. Heftiger, untypischer Kopfschmerz: Ein plötzlich einschießender, extrem starker Kopfschmerz, der sich von normalen Kopfschmerzen oder Migräne deutlich unterscheidet und keine erkennbare Ursache hat.

  6. Schwindel und Gangunsicherheit: Plötzlicher Drehschwindel, Gleichgewichtsverlust oder eine unerklärliche Unsicherheit beim Gehen, oft kombiniert mit der Unfähigkeit, eine gerade Linie zu halten.
  7. Unerklärliche, extreme Müdigkeit: Ein tagelang anhaltendes Gefühl von tiefer Erschöpfung und Mattheit, das ohne körperliche Überanstrengung auftritt und oft mit Durchblutungsstörungen im Gehirn einhergeht.

  8. Verwirrung und Orientierungslosigkeit: Plötzliche, kurzzeitige Gedächtnislücken, Schwierigkeiten bei einfachen Denkprozessen oder das vorübergehende Vergessen, wo man sich gerade befindet.
  9. Schluckbeschwerden: Ein plötzliches, unerklärliches Gefühl der Enge im Hals oder wiederholtes, heftiges Verschlucken beim Trinken oder Essen.
  10. Häufiger Schluckauf oder Übelkeit: Wenn das Brechzentrum oder bestimmte Nervenbahnen im Hirnstamm von feinen Durchblutungsstörungen betroffen sind, kann dies zu anhaltendem, therapiereistentem Schluckauf führen, oft begleitet von Schwindel und Übelke