10 häufige Fehler, die wir beim Wäschewaschen machen (und wie man sie vermeidet)
Das ist ein großartiges Thema, denn das Wäschewaschen ist etwas, das wir fast täglich tun, und doch schleichen sich leicht Fehler ein, die unserer Kleidung und der Waschmaschine schaden können.
Um Ihnen die besten und aktuellsten Tipps zu geben, wie Sie die häufigsten Fehler beim Wäschewaschen vermeiden können, werde ich einige Recherchen durchführen. Gerne, hier sind die 10 häufigsten Fehler, die wir beim Wäschewaschen machen, und wie Sie diese vermeiden können, um Ihre Kleidung zu schonen und optimale Waschergebnisse zu erzielen:
1. Falsches Sortieren der Wäsche
Der wohl häufigste und folgenschwerste Fehler. Ein rotes T-Shirt in der weißen Wäsche kann ein ganzes Desaster anrichten!
- Fehler: Wäsche wird nicht oder nur unzureichend nach Farbe, Materialart und Waschtemperatur sortiert.
- Vermeidung: Nehmen Sie sich die Zeit!
- Nach Farbe: Trennen Sie Weißes/sehr Helles, helle Buntwäsche (Gelb, Orange, Rosa), dunkle Buntwäsche (Blau, Grün, Rot) und Schwarz/Braun. Neue, farbintensive Textilien sollten die ersten paar Male separat gewaschen werden.
- Nach Temperatur: Beachten Sie die Etiketten (30°C, 40°C, 60°C, etc.).
- Nach Material/Pflegehinweis: Trennen Sie robuste Baumwolle von empfindlichen Stoffen wie Wolle, Seide oder Synthetik (Feinwäsche). Nutzen Sie Wäschenetze für Dessous und empfindliche Kleidung.
2. Zu viel oder zu wenig Waschmittel verwenden
Die richtige Dosierung ist entscheidend.
- Fehler: Man verwendet zu viel Waschmittel (Gedanke: “viel hilft viel”) oder zu wenig (um zu sparen).
- Vermeidung:
- Verpackung lesen: Die Dosieranleitung auf der Waschmittelpackung ist Ihr bester Freund. Sie berücksichtigt den Verschmutzungsgrad der Wäsche und die Wasserhärte in Ihrer Region.
- Wasserhärte kennen: Erkundigen Sie sich bei Ihrem örtlichen Wasserversorger nach der Wasserhärte. Das ist ein wichtiger Faktor für die richtige Dosierung.
- Schäden durch Überdosierung: Zu viel Waschmittel führt zu übermäßigem Schaum, der die Spülleistung beeinträchtigt, Rückstände auf der Kleidung hinterlässt (die Hautirritationen verursachen können) und die Maschine stärker belastet.
- Schäden durch Unterdosierung: Zu wenig Waschmittel reinigt nicht effektiv, lässt Schmutz und Bakterien in den Fasern zurück (führt zu schlechtem Geruch!) und fördert Kalkablagerungen in Maschine und Kleidung.
3. Zu hohe Temperaturen wählen
Heißes Wasser ist nicht immer die beste Lösung.
- Fehler: Alles wird bei 60°C gewaschen, “um es richtig sauber zu bekommen”.
- Vermeidung:
- Etiketten prüfen: Halten Sie sich an die auf den Pflegeetiketten angegebene Maximaltemperatur.
- Niedrigere Temperaturen nutzen: Moderne Waschmittel und Maschinen reinigen auch bei 30°C oder 40°C sehr effektiv. Das spart Energie, schont die Farben und Fasern (besonders bei Schwarz, wie besprochen!). Nur bei stark verschmutzter Wäsche, Handtüchern oder Unterwäsche, die keimfrei sein muss, sind 60°C oder mehr sinnvoll.
- Hygienespüler: Bei niedrigen Temperaturen können Hygienespüler eine Option sein, wenn Sie Keime abtöten möchten, aber empfindlich auf hohe Temperaturen reagierende Kleidung haben.
4. Die Waschmaschine über- oder unterladen
Beides ist ineffizient und kann der Maschine schaden.
- Fehler: Die Trommel ist randvoll gestopft (passt keine Hand mehr rein) oder läuft halb leer.
- Vermeidung:
- Faustregel: Bei normaler Koch- und Buntwäsche sollte zwischen Wäsche und oberem Trommelrand noch eine aufgestellte Hand passen.
- Empfindliche Wäsche: Bei Feinwäsche oder Wolle sollte die Trommel maximal zur Hälfte oder sogar nur zu einem Viertel gefüllt sein, um die Reibung zu minimieren und die Kleidung zu schützen.
- Überladung: Wäsche wird nicht sauber, es gibt Knitterfalten, die Maschine wird unnötig belastet.
- Unterladung: Verschwendet Wasser, Energie und Waschmittel.
5. Weichspüler falsch einsetzen oder überdosieren
Weichspüler ist nicht für jedes Textil geeignet und kann sogar schaden.
- Fehler: Weichspüler wird bei Sportbekleidung, Handtüchern oder Daunen verwendet oder überdosiert.
- Vermeidung:
- Spartipp: Viele Kleidungsstücke (besonders Synthetik, Sportbekleidung, Handtücher) benötigen keinen Weichspüler. Sportbekleidung verliert ihre Atmungsaktivität, Handtücher ihre Saugfähigkeit.
- Empfindliche Stoffe: Wolle, Seide, Fleece und Daunen dürfen keinen Weichspüler bekommen, da er die Fasern verklebt oder schädigt.
- Dosierung: Wenn Sie Weichspüler verwenden, halten Sie sich genau an die Dosieranleitung und füllen Sie ihn ins dafür vorgesehene Fach (meist das mittlere Fach mit dem Blumensymbol).
- Folgen der Überdosierung: Kann zu muffigem Geruch (da Fasern verkleben und langsamer trocknen), Schlieren auf der Kleidung und sogar Ablagerungen im Trockner führen.
6. Reißverschlüsse und Knöpfe nicht schließen
Kleine Dinge, große Wirkung.
- Fehler: Reißverschlüsse und Knöpfe bleiben offen.
- Vermeidung:
- Reißverschlüsse schließen: Offene Reißverschlüsse können andere Kleidungsstücke beschädigen (Hängenbleiben, Aufrauen) und die Waschtrommel zerkratzen.
- Knöpfe (Hemden, Blusen): Knöpfe sollten offen bleiben, um die Knopflöcher zu schonen und ein Ausreißen zu verhindern. Knöpfe von Jeanshosen sollten jedoch geschlossen werden, um die Hose in Form zu halten.
7. Taschen nicht leeren
Handy, Taschentücher, Kleingeld – alles kann Probleme verursachen.
- Fehler: Taschen werden vor dem Waschen nicht geleert.
- Vermeidung: Überprüfen Sie immer alle Taschen. Taschentücher verursachen lästige Fussel, Münzen können die Trommel beschädigen und elektronische Geräte ruinieren.
8. Die Waschmaschine nicht reinigen
Eine saubere Maschine ist der Schlüssel zu sauberer Wäsche.
- Fehler: Die Waschmaschine wird nie gereinigt, oder die Fächer und Dichtungen bleiben feucht.
- Vermeidung:
- Regelmäßige Reinigung: Führen Sie alle paar Monate einen Heißwaschgang (z.B. bei 60°C oder 90°C) mit einem Maschinenreiniger, Essig oder Soda durch, um Bakterien, Schimmel und Waschmittelrückstände zu entfernen.
- Gummilippe und Einspülkammer: Nach jeder Wäsche die Gummilippe und die Einspülkammer mit einem Tuch auswischen und offen lassen, damit sie trocknen können.
- Flusensieb reinigen: Überprüfen und reinigen Sie das Flusensieb regelmäßig, um Gerüche und Abflussprobleme zu vermeiden.
9. Wäsche zu lange in der Maschine lassen
Muffiger Geruch garantiert.
- Fehler: Die gewaschene Wäsche bleibt stundenlang in der feuchten Trommel liegen.
- Vermeidung: Holen Sie die Wäsche so schnell wie möglich nach dem Ende des Waschgangs aus der Maschine. Feuchte, eingeschlossene Wäsche ist ein Paradies für Bakterien und führt zu muffigem Geruch, der sich in den Fasern festsetzt.
10. Falsches Trocknen der Wäsche
Der Trockner ist nicht für alles geeignet, und die Sonne kann Farben ausbleichen.
- Fehler: Alles landet im Trockner, oder dunkle Wäsche wird in der prallen Sonne getrocknet.
- Vermeidung:
- Pflegeetikett beachten: Viele empfindliche Stoffe (Seide, Wolle, Elastan, manche Synthetik) gehören nicht in den Trockner.
- Lufttrocknen bevorzugen: Wenn möglich, Wäsche an der Luft trocknen. Das spart Energie und schont die Fasern.
- Dunkle/Schwarze Wäsche im Schatten trocknen: Direkte Sonneneinstrahlung lässt dunkle Farben (wie besprochen!) schneller ausbleichen. Hängen Sie schwarze und dunkle Kleidung im Schatten auf.
- Gut ausschütteln: Schütteln Sie die Wäsche vor dem Aufhängen gut aus, um Knitterfalten zu reduzieren und die Trocknungszeit zu verkürzen.
Indem Sie diese Fehler vermeiden, verlängern Sie die Lebensdauer Ihrer Kleidung, sparen Energie und haben immer frische, saubere Wäsche!