03.11.2025

Linzer Plätzchen wie bei Oma – zart und weich

Від Olia Olia

Linzer Plätzchen (auch bekannt als Spitzbuben oder Linzer Augen) nach Omas Rezept sind der Inbegriff von zartem Mürbeteig. Das Geheimnis ihrer Zartheit und Weichheit liegt in der Verwendung von Eigelb und Mandeln sowie einer speziellen Backtechnik.

Hier ist das klassische Rezept, das diese Eigenschaften garantiert:


👵 Omas Zarte Linzer Plätzchen

Das Verhältnis $3:2:1$ (Mehl:Butter:Zucker) ist die Basis, aber das Eigelb macht den Unterschied zur Zartheit.

I. Zutaten

ZutatMengeAnmerkung (Für die Zartheit)
Mehl (Type 405)$300 \text{ g}$Gesiebt
Butter$200 \text{ g}$Eiskalt und in kleinen Würfeln!
Puderzucker$100 \text{ g}$Puderzucker macht den Teig feiner als Kristallzucker.
Gemahlene Mandeln$50 \text{ g}$Optional, aber empfohlen für den Nussgeschmack und die Textur.
Eigelb$2 \text{ Stück}$ (Größe M)Sehr wichtig! Nur das Eigelb macht den Keks zarter und weicher.
Vanillezucker$1 \text{ Päckchen}$
Zitronenabrieb$1 \text{ TL}$Unbehandelte Zitrone, für Frische.
FüllungJohannisbeer- oder Himbeergelee/Marmelade
BestreuenPuderzucker

II. Zubereitung (Der Mürbeteig-Trick)

1. Mürbeteig kneten (Schnelligkeit ist der Schlüssel)

  1. Vorbereitung: Mehl, Puderzucker, Mandeln, Vanillezucker und Zitronenabrieb in einer Schüssel vermischen.
  2. Butter einarbeiten: Die eiskalte Butter in kleinen Stücken zur Mehlmischung geben.
  3. Abbröseln: Die Butter mit den Fingerspitzen sehr schnell in das Mehl einarbeiten, bis eine krümelige Masse entsteht (wie Streusel). Wichtig: Nicht zu lange kneten, damit die Butter nicht warm wird.
  4. Eigelb hinzufügen: Das Eigelb hinzugeben und den Teig schnell zu einem glatten Ball verkneten. Der Teig sollte gerade eben zusammenhalten.

2. Kühlen (Für die Brüchigkeit)

  • Den Teig zu einer flachen Scheibe formen, in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens $1 \text{ Stunde}$ (besser über Nacht) in den Kühlschrank legen. Der kalte Teig lässt sich besser ausrollen und behält seine Form.

3. Ausstechen und Backen (Für die Weichheit)

  1. Ausrollen: Den Teig portionsweise auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche (oder zwischen zwei Lagen Backpapier) ca. $3 \text{ mm}$ dick ausrollen.
  2. Ausstechen: Mit einem runden Ausstecher (mit gewelltem Rand) die Böden ausstechen. Bei der Hälfte der Plätzchen mit einem kleineren Ausstecher (Herz, Stern, Kreis) das Loch in die Mitte stechen.
  3. Backen: Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und im vorgeheizten Ofen bei $180^\circ C$ (Ober-/Unterhitze) für nur $8 \text{ – } 10 \text{ Minuten}$ backen.

💡 Omas Geheimnis für Weichheit: Die Plätzchen müssen hell bleiben! Sobald die Ränder ganz leicht Farbe annehmen, nehmen Sie die Plätzchen aus dem Ofen. Sie werden noch weich sein, härten aber beim Abkühlen nach. Zu lange gebackene Linzer werden hart und trocken.

4. Füllen und Durchziehen lassen

  1. Füllen: Die Plätzchen vollständig abkühlen lassen.
  2. Die Deckel (mit Loch) großzügig mit Puderzucker bestreuen.
  3. Die Böden mit dem Gelee/der Marmelade bestreichen (Johannisbeergelee ist traditionell, da es eine schöne Säure als Kontrast zur Süße bietet).
  4. Die Deckel auf die Böden setzen und leicht andrücken.
  5. Lagerung: Die Linzer Plätzchen in einer luftdichten Keksdose lagern. Sie sind am nächsten Tag am zartesten und weichsten, da der Teig die Feuchtigkeit der Marmelade aufnimmt.

Möchten Sie als Nächstes ein Rezept für Vanillekipferl, die perfekt zu den Linzer Plätzchen passen?